Pflegeleitbild

So lange wie möglich Pflege Daheim

Äl­te­re Men­schen ha­ben be­reits ein be­weg­tes Le­ben hin­ter sich.
Sie ha­ben ih­re Vor­lie­ben und Ge­wohn­hei­ten und ha­ben sich in ei­nem lan­gen Le­ben an ih­re Um­ge­bung ge­wöhnt. Über vie­le Jah­re ha­ben sie Le­bens­leis­tun­gen voll­bracht, die sehr un­ter­schied­lich sind, aber im­mer un­se­re Ach­tung ver­die­nen. Wenn sie das ge­wohn­te Um­feld ver­las­sen müs­sen, weil sie al­lein nicht mehr zu­recht­kom­men, ist das ein Ein­schnitt, der die Le­bens­qua­li­tät der Be­trof­fe­nen sehr ver­rin­gert und den vie­le nicht gut ver­kraf­ten.
Ein al­tes Sprich­wort sagt es deut­lich: "Ei­nen al­ten Baum ver­pflanzt man nicht". Die­se Er­fah­rung un­se­rer Vor­fah­ren gilt auch heu­te noch und wir neh­men das sehr ernst. Aus Ach­tung vor dem Al­ter und aus Nächs­ten­lie­be wol­len wir vom Pfle­ge­dienst Da­heim mit qua­li­fi­zier­ter Ar­beit da­für sor­gen, dass die uns an­ver­trau­ten Men­schen so lan­ge wie mög­lich in ih­rer ge­wohn­ten Um­ge­bung nach ih­ren Vor­stel­lun­gen le­ben kön­nen. Je­der Mensch ist ein wert­vol­les In­di­vi­du­um, das bis zu­letzt Acht­sam­keit und Sorg­falt im Um­gang ver­dient hat.

Das ist die Grund­la­ge un­se­rer Ar­beit und da­bei un­ter­stüt­zen und stär­ken wir die An­ge­hö­ri­gen. Zu­sam­men mit den Fa­mi­li­en ver­su­chen wir den Se­nio­ren so viel Nor­ma­li­tät wie mög­lich im All­tag zu be­wah­ren, ih­re Be­dürf­nis­se ernst zu neh­men und ih­re Selbst­stän­dig­keit zu er­hal­ten. Da­mit er­hof­fen wir uns, un­per­sön­li­che Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te und Heim­un­ter­brin­gun­gen zu ver­hin­dern.
Mög­lich ist uns dies nur durch ei­ne en­ge Zu­sam­men­ar­beit mit den An­ge­hö­ri­gen und al­len Be­rufs­grup­pen, die an der Ver­sor­gung der uns an­ver­trau­ten Men­schen be­tei­ligt sind. Ach­tung, ge­gen­sei­ti­ger Re­spekt und Rück­sicht­nah­me auf die Be­dürf­nis­se des An­de­ren ist der Schlüs­sel für die gu­te Zu­sam­men­ar­beit in un­se­rem Pfle­ge­dienst. Das gu­te Kli­ma der Mit­ar­bei­ter un­ter­ein­an­der wirkt sich po­si­tiv auf den Um­gang mit un­se­ren Pfle­ge­be­dürf­ti­gen aus. Nur wenn wir uns als Mit­ar­bei­ter un­ter­ein­an­der ach­ten, kön­nen wir auch den Pfle­ge­be­dürf­ti­gen die nö­ti­ge Ach­tung ent­ge­gen brin­gen.